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08 apr 2013Schneelage Frühling 2013
Winter in the Brenta Dolomites was characterised by plenty of snowfall. At the moment there is still plenty of snow in t [...]
| Etappe 6 |
Rifugio XII Apostoli - Rifugio S. Agostini |

| Strecke | 2,8 Km |
| Höhenunterschied | 364 m |
| Gehzeit | 2,30 Stunden |
| Schwierigkeit | EEA - MD |
Streckebeschreibung
Vom Rifugio XII Apostoli geht es auf dem Klettersteig “Ettore Castiglioni” SAT 321 (EEA – MD) in 1,10 Stunden bergauf, bis zur „Bocchetta dei Due Denti“ (2859 m). Dieser Abschnitt ist zu Beginn des Steigs nicht befestigt. Befestigungen gibt es erst ab der Bocchetta.
Von der „Bocchetta dei Due Denti“ führt der abgesicherte Steig über Eisenleitern, für die ein Klettergurt und ein Schutzhelm erforderlich sind. Dieser Abschnitt – er bietet ein überwältigendes Panorama - ist stark überhängend, mit Felswänden, die steil zur Talsenke des Val d’Ambiez abfallend.
Über Geröllfelder gelangt man zum Rifugio S. Agostini (2405 m), das direkt am Fuß der „Cima d’Ambiez“ (3103 m) liegt, famos für ihre Steige.
Gehzeit vom Rifugio XII Apostoli bis zum Rifugio S. Agostini: 2,30 Std.
Das Rifugio S. Agostini (2405 m) befindet sich in einem der schönsten Täler der Brentadolomiten, dem Val d’Ambiez. Das Tal ist im unteren Teil ausgesprochen eng, aber je mehr man sich der Hütte nähert, um so spektakulärer wird die Aussicht auf ein „Amphitheater“ der Natur. Die Hütte ist Silvio Agostini gewidmet, einem Bergführer, der 1936 auf dem „Campanile dei Brentei“ tödlich verunglückte. Die Talmulde ist vom Westen nach Osten in die Steilwände der Dolomiten eingebettet. Die wohl bekannteste Wand ist die von Ambiez, das alljährliche „Mekka“ von unzähligen Bergsteigern. Die 1937 von Privatleuten erbaute Schutzhütte, ging 1976 an den S.A.T. (Trentiner Alpenverein) über. Nach Umbau- und Modernisierungsarbeiten wurde die Hütte am 17. September 1995 neuerlich eröffnet. Von ihr bietet sich Richtung Süden eine einzigartige Aussicht auf die Täler der Judikarien, den Gardasee, und die Kulisse bildet der „Monte Baldo“. Neben der Schutzhütte befindet sich eine kleine Kirche und oberhalb thront einsam ein enormer Felsblock. Er ist der Überrest vom Bergsturz, der gegen Ende der 50er Jahre den „Torre Jandl“ betraf, d. h. den Gipfel, der den Vedretta (Ferner) d’Ambiez und die Hütte dominierte. Seit einigen Jahren finden in der Hütte Sommerseminare im Bergsteigen statt, veranstaltet von der Alpinismus-Schule „Giorgio Gràffer" des S.A.T.
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