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| Etappe 7 |
Rifugio S. Agostini - Rifugio Tosa T. Pedrotti |

| Strecke | 6,2 Km |
| Höhenunterschied | 436 m |
| Gehzeit | 2,45 Stunden |
| Schwierigkeit | E / EEA -D |
Streckebeschreibung
Unterhalb des Rifugio S. Agostini verläuft der weniger mühsame Sentiero Basso „Elio Palmieri” SAT 320 (E) mit seinem schönen Panorama. Er durchquert das Amphitheater des Oberen Val d’Ambiez und führt im mühlosen Bergauf und –ab in 1 Stunde hinauf zur „Forcolotta di Noghera“ (2423 m). Weiter geht es auf dem mit SAT 320 markierten Weg, der von der „Forcolotta“ ins Obere Val di Ceda mündet, leicht abwärts und am Karstkessel der „Pozza Tramontana“ entlang führt.
Der Weg umgeht den enormen Kessel „Pozza Tramontana“, ohne den Kesselgrund zu berühren und führt am Fuß der Südflanke der „Cima Brenta Bassa“ wieder bergauf, bis hin zur Weggabelung mit dem SAT-Weg 358 (EEA – D).
Gehzeit Forcolotta di Noghera – Weggabelung SAT 358: 1 Std. 1.
Bei der Weggabelung wird die Tour auf dem SAT-Weg 358 (EEA – D) fortgesetzt und nach 20 Minuten das Rifugio Pedrotti und Tosa (2491 m) erreicht.
Gesamte Gehzeit Rifugio S. Agostini – Rifugio Pedrotti Tosa: 2,30 Std.
Das Rifugio Pedrotti (2491 m) befindet sich auf einem weiten Bergsattel zwischen der „Cima Brenta Bassa“ und dem „Croz del Rifugio“. Das Rifugio Tosa liegt etwas weiter unten, auf einer kleinen Naturterrasse, am Fuß von „Croz del Rifugio“, auf 2439 m Höhe. Diese beiden, mitten in den Brentadolomiten gelegenen Schutzhütten, nicht weit von der „Bocca di Brenta“ entfernt, dem schon 1864 überquerten „historischen” Übergang in der Gruppe, sind der ideale Stützpunkt für alle, die die Brentagruppe kennen lernen möchten. Von ihnen besteht die Möglichkeit zum Zugang in den wilden Südteil der Gruppe sowie zu den weltbekannten Pfaden und Steigen des Mittelbereichs, u.a. zu denen der „Bocchette“.
Die Schutzhütte war die erste, durch den S.A.T. errichtete Hütte. Sie wurde 1881 als „Mini-Hütte“, mit nur einem Raum, erbaut. Heute ist sie mit der angrenzenden Schutzhütte Pedrotti verbunden, die zu Beginn des 20. Jh. durch die Sektion Bremen des D.Ö.A.V. auf einem Grundstück des S.A.T. entstand. Nach einem langwierigen Rechtsstreit, 1914 durch den obersten Gerichtshof von Wien beigelegt, ging diese Hütte in den Besitz des S.A.T. über. Nach dem 1. Weltkrieg, d. h. im Jahr 1920, begannen die Instandsetzungsarbeiten und nach ihrer Beendigung wurde die Hütte im darauf folgenden Jahr wieder eröffnet und zur Erinnerung nach Tommaso Pedrotti, einem Trentiner Volontär, benannt.
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